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Programmbeschreibung

Seit dem Anbeginn der Erde waren die Ozeane die ökologische Basis der Biosphäre. Die Wasserwelt, die sich vom kleinsten Tümpel über Bäche und Flüsse bis hin zu den unerreichbaren Tiefen der Meere erstreckt, bildet etwa 90% des bewohnbaren Lebensraumes der Erde. Die Ozeane bedecken ungefähr 71% der Erdoberfläche. Der eigentliche Beitrag der Meere bei der Entstehung unseres Planeten war die Erschaffung des Lebens.

Wissenschaftlicher gehen davon aus, dass die ersten Organismen auf der Erde Bakterien waren, die sich in den Tiefen des Meeres vor etwa 4 Milliarden Jahren entwickelten. Sie waren die evolutionären Vorläufer aller ihnen folgenden Organismen und sie formten die Bedingungen, unter denen das Leben, so wie wir es heute kennen, entstehen konnte.

Die Küsten dieser Erde sind die natürlichen Berührungspunkte zwischen Mensch und Meer. Diese Schnittstelle steht unter einer immensen ökologischen Belastung, da sich gerade hier die Bevölkerung dieser Erde konzentriert. Etwa die Hälfte der Menschheit lebt vermutlich nicht mehr als 100 Kilometer vom Meer entfernt. In diesem Übergangsbereich vom Meer zum Land ergießen sich die Abwässer der Landwirtschaft und der Städte. Durch Luftströmungen werden industrielle Schadstoffe aus Industriezentren verfrachtet und eingebracht. Schiffe verklappen alle Arten von Müll.

Der Mensch verändert also seine Erde – zu seinem Vorteil oder Nachteil? Was sind die Auswirkungen solcher Eingriffe in einem Lebensraum zwischen Land und Meer? Wie reagieren Küstenbereiche?

 

Leitung: Horst Unger

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