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Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft im Nationalpark Harz

Die Oberharzer Wasserwirtschaft – ein weltweit einmaliges System von Teichen, kleinen Stauseen, Gräben und Wasserläufen wurde im August 2010 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Zusammen mit den bestehenden Welterbestätten – der Altstadt von Goslar und dem Bergwerk Rammelsberg – wird damit ein Gesamtensemble aus Montan- und Stadtgeschichte gewürdigt.

Vor mehr als 800 Jahren hatten Mönche damit begonnen, dieses ausgeklügelte System aus Speicherteichen und Fließgewässern anzulegen, um die Wasserkraft für den Bergbau im Harz nutzbar zu machen. Geschaffen wurde eines der größten vorindustriellen Energieversorgungssysteme, das die Entwicklung des Harzes zu einer der historisch bedeutendsten Bergbauregionen ermöglichte. Die Anlagen, die sich über ein Gebiet von 200 Quadratkilometern erstrecken, stehen heute unter Denkmalschutz, werden aber zur Trinkwassergewinnung und zur Regulierung des Wasserhaushalts im Gebiet des Nationalparks genutzt.

Neben den technikgeschichtlichen Aspekten werden wir uns in diesem Seminar mit Fragen der umweltverträglichen Energiewirtschaft, der schonenden wirtschaftlichen Nutzung natürlicher Ressourcen sowie den Anforderungen der Natur in dieser durch Tourismus geprägten Region beschäftigen.


Online-Anmeldung

Termin

wird Ende Novemver bekannt gegeben.

Veranstaltungsort

Berghotel St. Andreasberg
Am Gesehr 12
37444 St. Andreasberg

Kosten

450,- € Teilnahmegebühr pro Person

Der Preis beinhaltet 4 Übernachtungen mit VP inkl. Kurbeitrag und Eintrittsgelder.

(Stand 2019)

Leitung

Dr. Hermann Martens und Mitarbeiter*innen des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus