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Nationalpark Harz

Der Wald im (Klima-) Wandel

Seit nun dreißig Jahren besteht der Nationalpark Harz rund um den Brocken, den deutschesten aller Berge. Stellt der Fichtenwald seit Jahrtausenden die natürliche Vegetation der Hochlagen des Mittelgebirges dar, so zeigt er andererseits in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten starke Veränderungen und dynamische Prozesse nicht zuletzt durch die unterschiedlichsten Einflüsse der menschlichen
Nutzung.

Nicht erst im Industriezeitalter sondern bereits vom 16. bis ins 19. Jahrhundert zeigten sich deutliche Veränderungen. Zeitgenossen berichten von der ‚Großen Wurmtrocknis‘. Eine starke Ausbreitung des Borkenkäfers konnte man also bereits damals beobachten.

Wir beleuchten die Waldnutzung der Vergangenheit, die Auswirkungen des Bergbaus und was wir für die heutige Waldnutzung daraus lernen können. Auch der sich abzeichnende Klimawandel und der zunehmende Tourismus stellen die Natur vor neue Herausforderungen.

Schwerpunkte:

  • Die Bergbau- und Landschaftsgeschichte des Harzes
  • Ökologie der Wälder
  • Der Borkenkäfer: tödlicher Feind oder Gestalter?
  • Das Naturschutzkonzept im Nationalpark 
  • Auswirkungen des Klimawandels im Harz
  • Ehemalige und heutige Ressourcennutzung und deren Auswirkungen

 

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Termin

29. Juni - 3. Juli 2020

Veranstaltungsort

Berghotel St. Andreasberg
Am Gesehr 12
37444 St. Andreasberg

Kosten

465,- € Teilnahmegebühr pro Person

Der Preis beinhaltet 4 Übernachtungen mit VP/Lunchpaket inkl. Eintrittsgelder und Kurbeitrag.

Leitung

Dr. Hermann Martens und Mitarbeiter*innen des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus