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Riga - das bewegte 20. Jahrhundert und seine Folgen

Lettland, das kleine Land im Herzen des Baltikums, liegt heute an der Außengrenze der EU und befand sich vor und nach seiner Staatsgründung vor 100 Jahren häufig zwischen den Fronten. Diese wechselhafte Geschichte hat auch in der Hauptstadt Riga, früher oft das Paris des Nordens genannt, ihre Spuren hinterlassen. Allein im vergangenen Jahrhundert erlebte es sowohl Blütezeiten und die lang ersehnte Gründung eines unabhängigen Staates, als auch Kriege, Fremdherrschaften und Verschleppungen - aber eben auch die Entschlossenheit seiner Bewohner*innen, ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Die Folgen sind noch immer spürbar: im Selbstbild der Letten, in ihrem Zusammenleben mit der großen russischen Minderheit, vor allem im Ballungsraum Riga, und in ihrem Umgang mit der Geschichte.

Gleichzeitig finden sich in Riga Einflüsse aus Ost und West, eine reiche Kultur, die durch viele Widrigkeiten bewahrt wurde, und eine Anziehungskraft, die jeder spürt, der einmal da war.

Während des Seminars werden wir die bewegte Geschichte Lettlands näher kennenlernen und im Gespräch mit Zeitzeug*innen und Expert*innen einen Einblick in die lettische Gesellschaft damals und heute erhalten. Eine Exkursion ins nahegelegene Ostseebad Jurmala gibt einen Eindruck von den vielfältigen Einflüssen, unter denen Lettland stand.

Übrigens, wussten Sie, dass Heinz Erhardt aus Riga stammte? Und dass die Esten, Letten und Litauer bereits 1987 eine singende Menschenkette bildeten, um durch friedlichen Protest ein Umdenken anzuregen? Zwischen Jugendstilperlen und Sowjetarchitektur gibt es in Riga viel zu entdecken!

Termin

wird Ende November bekannt gegeben.

Veranstaltungsort

Bellevue Park Hotel Riga
Slokas iela 1
1048 Riga
Lettland

Kosten

550,- € Teilnahmegebühr pro Person
120,- € Einzelzimmer - Zuschlag

Der Preis beinhaltet 6 Übernachtungen mit Frühstück inkl. aller Führungen etc.

Leitung

Britta Ringer