Programmbeschreibung

Der Mond als unser derzeitiger Trabant war schon immer Projektion verschiedener Vorstellungen bezüglich seiner Entstehung und seiner Auswirkung auf unsere Erde.

Obwohl der Mond mehrere Hunderttausend Kilometer von der Erde entfernt ist, zieht er das Wasser unseres Planeten durch die Wirkung seiner Gravitationskräfte an. Bevor er ein erstes Mal über unserem Horizont aufging, dreimal schneller als heute(!), führte seine Nähe zur Erde im Grenzbereich zwischen Land und Meer zu gewaltigen Schubkräften, die nährstoffreiche Frachten auf den Flächen verteilten. So entstand an der Nordsee im Rhythmus der Gezeiten eine der artenreichsten Naturlandschaften der Welt: das Wattenmeer.

Der Mond gilt als Motor der sich an unseren Küsten so überzeugend auswirkenden Gezeiten. Allerdings gibt es auch einen Widerstand leistenden Meeresgrund, unterschiedlich ausgeformte Küstenregionen (Flach- und Steilküste) gewaltige wärmebedingte Meeresströmungen zwischen dem Äquator und den Polen, die Erdrotation und die sich ebenfalls einmischende Sonne.

Schon lange stellten sich die Menschen zudem die Frage, ob die Gezeiten auch auf den Organismus von Mensch und Tier wirken. Nicht nur einigen Meereslebewesen, sondern auch auf dem Land lebende „Tiere“ sind offensichtlich diesem Rhythmus „verpflichtet“.

Umfang:
4 Übernachtungen / VP
Unterbringung im DZ
EZ mit Zuschlag

Leitung: Horst Unger

Ihr Ansprechpartner

Abteilung Bildungsurlaube
Julius-Konegen-Str. 24b
38114 Braunschweig

0531 58088-330531 58088-39

Wie für mich gemacht – finden Sie das passende Seminar!