Programmbeschreibung

Mit dem Adelsgeschlecht der Habsburger wurde Wien zu einer der bedeutendsten kulturellen wie auch politischen Metropole Europas und Hauptstadt des 60 Millionen Menschen umfassenden Reiches „Österreich – Ungarn“. Die malerische Altstadt bezeugt noch heute die prunkvolle Historie von Wien als Zentrum eines riesigen Kaiserreiches. Kaiser Franz Joseph ließ die Stadtmauern schleifen. An deren Stelle entstand der Ring, ein Prachtboulevard mit bedeutender Architektur. In den Arbeiterquartieren am Rande der Stadt formierte sich der Widerstand gegen die schlechten Arbeitsverhältnisse. Die Gemeindebauten entstanden als Ausdruck der sozialen Wohnpolitik der Stadt. So wurde im wahrsten Sinne des Wortes der Grundstein für die Wiege der österreichischen Sozialdemokratie gelegt.

Ende des letzten Jahrhunderts schlug vor den Toren Wiens die Geburtsstunde einer neuen Protestbewegung, nämlich die der österreichischen Grünen. Eine Besetzung verhinderte die Errichtung des Wasserkraftwerkes Hainburg und legte so den Grundstein für den Nationalparks Donauauen, der noch auf Wiener Stadtgebiet beginnt. Das Donaukraftwerk Wien blieb somit das letzte Kraftwerk an der österreichischen Donau.

Von den Habsburgern über die Sozialdemokratie zum Nationalpark: Anhand dieser drei historischen Beispiele sollen die gesellschaftlichen, politischen und naturräumlichen Wechselwirkungen erfasst werden, die entscheidend die Mentalität unseres südlichen Nachbarn Österreich prägten.

Umfang:
6 Übernachtungen / F
Unterbringung im DZ
EZ mit Zuschlag

Leitung: Ronald Schuecker

 

 

 

 

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