Programmbeschreibung

Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Warschau vielen als das „Paris des Nordens“, bis es im Zweiten Weltkrieg durch Nazi-Deutschland zerstört wurde. In einer beeindruckenden Anstrengung wurde die zerstörte Stadt wieder aufgebaut. Die Altstadt ist bis heute die weltweit größte Rekonstruktion einer historischen Bebauung. Diese Leistung wurde mit der Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO gewürdigt.

Auch die einst ungeliebte Architektur im Sozialistischen Realismus, die der Stadt in den fünfziger Jahren ein neues Gesicht gab, wird von Warschauern selbst und Besuchern der Stadt neu entdeckt. Seit der Wende 1989 hat sich Warschau zu einer europäischen Metropole moderner und postmoderner Architektur entwickelt. Warschau ist das Wissenschafts-,
Wirtschafts- und Kulturzentrum Polens, das wie ein Magnet auf die jungen Menschen aus ganz Polen und Europa wirkt.

In diesem Bildungsurlaub wollen wir der Historie, der Identität der Stadt und ihrer Bewohner und ihrem heutigen Selbstverständnis nachspüren.
Dabei werden wir uns mit ihrer Geschichte auch während der NS-Herrschaft und deren Folgen auf das polnische und jüdische Volk auseinandersetzen, ebenso aber auch den Fokus auf die deutsch-polnischen Beziehungen in der Gegenwart und auf die Perspektiven für eine gemeinsame europäische Zukunft lenken.

Umfang:
6 Übernachtungen / F
1 jüdisches Mittagessen
Unterbringung im DZ
EZ mit Zuschlag

Leitung: Kristine Konczewski (Deutschsprachig)

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Abteilung Bildungsurlaube
Julius-Konegen-Str. 24b
38114 Braunschweig

0531 58088-330531 58088-39

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